Facts

TagestourWinterliche Bergtour
Start/ZielParkplatz Ettaler Sattel
Datum23.04.2021
Distanz16.6 km
Aufstieg1150 m
Abstieg1150 m
Höchster Punkt1885 m

Story

„Im Frühtau zu Berge, wir geh’n, vallera“, so gesungen seit Jahrzehnten, packe auch ich an diesem Freitagmorgen meine Wandersachen und breche auf in Richtung Garmisch-Partenkirchen.

Im Gepäck viel Motivation, aber auch einen Funken Respekt. Gerade jetzt in der Frühjahressituation wird die Gefahr am Berg leicht unterschätzt. Im Tal herrschen bereits sommerliche Temperaturen, im Berg noch der tiefste Winter. Die Schneedecken sind teilweise noch dick und drohen vor allem im Tagesverlauf, wenn der Schnee durch die steigenden Temperaturen durchfeuchtet, in Form von Nassschneelawinen spontan abzugehen.  

Im letzten Jahr ausgelassen, nehme ich heuer die Notkarspitze mit Schnee in Angriff.

Das liegen gebliebene Laub vom letzten Jahr und die – trotz Sonne – kühlen Temperaturen vermitteln einem mehr das Gefühl, man sei im Herbst unterwegs.

Ab ca. 1200 Metern Höhe beginnen die ersten Schneefelder.

Zwischen 1330 und 1370 erbaut, liegt das Benediktinerabtei Kloster Ettal am Fuße des Labers.

Im Vordergrund der Aufstieg mit Ziegelspitz.

Im Hintergrund Hoher Fricken und Wank.

Teilweise unterhalb von mannshohen Schneewchten – teils oberhalb – führt der Pfad zum Gipfel der Notkarspitze.

Das Omega von Graswang.

Dieses Mal aus einer anderen Perspektive und in weißer Bracht.

Der Weg ins Tal.

Wer die Tour noch erweitern möchte, der nimmt den Brünstelskopf (grüner Pfeil) mit und steigt über den östlichen Bergrücken ab.

Der Rückweg führt durch ein Bachbett. Da braucht man nochmals volle Aufmerksamkeit, denn die Markierungen sind teils nur schwer zu erkennen.

Hier kann man nur hoffen, dass die Schneedecke weiterhin hält und nicht unter dem zusätzlichen Gewicht von mir in den Bach abrutscht.

Beim Abstieg durch das Bachbett muss ich mehrmals die Seite wechseln. Wer hier Bergschuhe mit wasserdichter Membran an hat, erspart sich nasse Füsse.  

Auf dem Waldweg liegen abschnittsweise alle paar Meter angehäufte Schneeberge, vermutlich von Lawinenabgängen.

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